Yoga in Weißensee – mehr Entspannung, Beweglichkeit und und Energie

Egal, wie jung wir sind, hin und wieder spüren wir alle das Alter unserer Gelenke und unserer Wirbelsäule, unserer Knie und der Hüfte. Unser treuer und perfekter Körper funktioniert, trägt und hält uns schon eine geraume Zeit. Bedauerlicherweise nehmen wir unseren Körper erst wahr, wenn er sich meldet, weil es hier und da zwickt oder schmerzt. Wir ahnen, die einseitige Belastung durch zu vieles und zu langes Sitzen bei gleichzeitigem Bewegungsmangel kann nicht gut sein. Und wenn uns dann auch noch der Ausgleich fehlt, weil es schwierig ist, den dafür nötigen Freiraum in unserem Alltag zu schaffen, dann meldet sich unsere innere Weisheit und leitet eine Veränderung ein. Und hier beginnt der Weg zum Yoga.

Unsere Ausgangsbasis für Yoga: „auf ganzer Linie gestresst!“

Wenn wir im Yoga angekommen sind, wird schnell klar, dass wir nicht nur aus einem müden und angespannten Körper bestehen, sondern – damit verbunden – auch geistig und seelisch verspannt und unter Druck sind. So stellt uns das Ruhigwerden und das tiefe Atmen vor eine Herausforderung und wir brauchen mitunter eine Weile, um abzulassen von der Art und Weise, das Atmen genauso ehrgeizig betreiben zu wollen wie beispielsweise eine perfekt aufgebaute Körperposition. Und das ist auch in Ordnung so!

Im Yoga haben wir viel Zeit und die Zeit ist genau dafür da, den Weg von der Hektik in die Ruhe zu suchen und zu finden, von dem Gedankenkarussel in die Gedankenleere – im eigene Tempo. Wir lernen,  dass Atemkontrolle nicht Bezwingen des Atems ist, sondern der Schlüssel ist für Entspannung auf allen Ebenen. Zwang ist Stress pur und das lassen wir im Yoga hinter uns!

Yoga bedeutet Einsein

Die Konsequenz für Yoga in Weißensee ist daher, auf allen Ebenen – Körper, Geist und Seele – zu arbeiten und Zusammenhänge zu erkennen. So wie ein verletzter Muskel Einfluß auf den ganzen Körper hat, machen sich auch Ängste, Sorgen und Stress irgendwann körperlich bemerkbar. Dies für sich selbst zu erkennen und benennen zu können, ist der Weg zur Heilung.

Ich berichte gerne von herausfordernden Situationen aus meinem eigenen Alltag,  denn für jeden Menschen ist der Weg an irgendeiner Stelle steinig, bei keinem jedoch an der gleichen Stelle. Die Begegnung mit dem eigenen Atem in kleinen Schritten und ohne Stress führt sofort zu Veränderung und kann sogar zu einschneidenden Erfahrungen führen in Bezug auf unser ganzes alt-bekanntes Denkmuster unserer letzten Jahrzehnte. Daher üben wir mit Behutsamkeit und Geduld. Die Erkenntnis bei einigen, dass „Vieles im Argen“ ist und man gar nicht weiß, wo man anfangen soll, – „man ja noch nicht mal richtig atmen kann“, – begegnen wir einerseits mit Humor, andererseits mit einfachen, aber wirkungsvollen Übungen. Und wir schauen uns – wie Beppo der Straßenfeger bei „Momo“ – nie die Straßen an, die wir noch kehren müssen, sondern immer nur die, die wir schon blitzeblank geputzt haben!

Yoga konkret

Um uns als atmend wahrzunehmen, eignet sich die einfache Wechselatmung, erst einmal ohne Atempause und ohne Taktzählung. Hier entsteht ganz schnell ein Gefühl der Verbundenheit mit sich selbst, – dann nämlich, wenn nach dem Hin und Her des Ein- und Ausatmens die Übung aufgelöst wird und der Atem nun durch beide Nasenlöcher gleichmäßig wie EINS fließt und uns unsere eigene, innewohnende Kraft aufzeigt. Um dem stets erneut aufkommenden Leistungsdruck zu begegnen, ist es immer wieder wichtig, zu betonen, dass die unwillkürliche Atmung unseres Körpers uns in jedem Fall mit dem nötigen Sauerstoff versorgt, ob wir nun gut oder schlecht atmen. Der Körper allein ist ein intelligentes Wunderwerk, der die meisten Abläufe selbständig und ohne unser verstandesmäßiges Zutun erledigt, sozusagen ganz nach „Wu-Wei-Methode“, dem „Handeln durch Geschehenlassen“, unaufgeregt und in der Stille.