akasha-donnerstag
Atemworkshop
„die Kraft der Atemkontrolle“

Pranayama, Yoga und Meditation

donnerstags | 19.00 – 20.15 Uhr
Beginn 07.01.2021
12 Termine | 75 Minuten | mit Anmeldung | via ZOOM online
Januar, Februar, März

90,00€

Angebot
Kombiniere mit einem Präventionskurs und nimm teil am Atemworkshop für 75,00€

Alle 12 Termine im Überblick
Januar: 07. / 14. / 21. / 28. /
Februar: 04. / 11. / 18. / 25. /
März: 04. / 11. / 18. / 25. /

Motivation

Was fängt der Geist an mit den Herausforderungen dieser merkwürdigen Zeit? Und wie steht es um das seelische Gleichgewicht? Yoga ist die Wellen des Geistes zur Ruhe bringen, heißt es gleich zu Beginn der Yoga-Sutren. Still werden und eine intensive Beschäftigung mit der Atmung ist die Antwort des Yoga auf Unruhe und Verwirrung.

Herzliche Einladung zum Yoga-Workshop „die Kraft der Atemkontrolle“

Wir fahren fort mit der Erforschung unserer Atmung, der Atem-Workshop geht in die 3. Runde.

Den Atem kennenlernen

Im ersten Workshop haben wir uns Zeit genommen, den Atem zu beobachten. Wir konnten bereits einige Erkenntnisse gewinnen. Beispielsweise, dass es durchaus unsere ganze Konzentration erfordert, den Atem „rund“ fließen zu lassen, d.h. ohne Unterbrechung zwischen Aus- und Einatmung, so dass der Atem wirklich beginnt zu fließen.

Der Atem im Körper-Geist-Kontinuum

Ist uns dies am Ende gelungen, konnten wir beobachten wie das runde Fließen unseres Atems sich unserem Körper und Geist mitteilt, sich auf uns als Gesamtes überträgt, sich gleichsam über uns legt wie eine warme, weiche Decke; ein „rundes“ Gefühl!

Pranayama, die Atemlenkung

In diesem Workshop wollen wir nun lernen den Atem zu lenken, nachdem wir ihn kennengelernt haben. Lenken heißt nicht einfach „jetzt einatmen, jetzt ausatmen“. Lenken ist nicht gleichbedeutend mit beherrschen. Lenken erfordert unsere ganzes Einfühlungsvermögen. Der Atemlenkung sollte stets ein Körperverständnis und eine freundschaftliche Beziehung zu unserem Körper vorausgehen und es muss uns ein Zugang möglich sein zu unserer Psyche.

Was wollen wie erreichen?

Der Körper braucht unsere Bewusstheit bei der Atmung nicht. Er „weiß“, wie der Atem sein soll. Er weiß, wann der CO2-Spiegel im Blut zu hoch ist und wie er ihn durch erhöhte Atemaktivität und dem damit verbundenen O2-Anstieg normalisiert.

Wenn wir also durch Atemlenkung in das perfekt ausgeklügelte Atmungssystem unseres Körpers eingreifen, muss dies achtsam geschehen. Wo endet sanfte Lenkung und wo beginnt begrenzende Kontrolle?
Wir wollen unser Atemmuster nicht verwirren. Und schon gar nicht wollen wir irgendetwas optimieren.
Es ist wichtig, zu verstehen was wir tun und was wir erreichen wollen. Die Hauptaufgabe ist und bleibt daher unsere wache und aufmerksame Beobachtung.

Zurück zur Frage was wir erreichen wollen. Der Yoga antwortet darauf: „Nichts!“
Das Ziel des Yoga ist, im gegenwärtigen Moment zu leben und zu sein. „Jivana mukta“, das meint die befreite Seele, ist die letzte Stufe auf dem 8fachen Yoga-Pfad zur Befreiung. Für diesen schönen aber langen Weg bietet der Hatha Yoga viele Werkzeuge an.

Atmung und Meditation

Krishnamurti sagt, Meditation ist, ganz von vorne anzufangen ohne etwas zu wissen.
Kehren wir also zurück zu unserem Anfängergeist und beobachten wir nichts anderes als den Atem, wie er beim Einatmen einströmt und beim Ausatmen den Körper wieder verlässt. Und es heißt, wenn es uns gelungen ist, 12 Atemzüge konzentriert zu bleiben auf die Bewegung der Atmung, dann ist das Meditation.

Herzlich willkommen zur Erfahrung dieser Sensation!

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